Wäre es nicht schön, wenn du mit deinen Freunden noch enger zusammenrücken würdest? Ja, noch enger, als du es schon mit deinen Mitbewohnern in der winzigen WG bist. Wenn sich eure Probleme in Luft auflösen würden? Wenn ihr plötzlich mehr teilen würdet, als nur den Kater nach dem Feiern… 😉 Die Zusammenfassungen zum Beispiel! Hä, was? Ich dachte hier geht’s um Freundschaft +? Richtig! Freundschaft + gute Noten! Wer braucht da noch mehr?! Hier sind fünf Tipps, die die Friendzone cool wirken lassen!

1) Zusammen zusammenfassen

Der Professor behandelt in seiner Vorlesung die historischen Entwicklungen seit der Prähistorie und das mit der Motivation eines ausgestorbenen Fossils? Dazu gesellt sich ein witziger Literaturapparat und die Übung findet ja auch noch zwei Mal pro Woche statt?
Alles zu lernen würde keinen Sinn machen: Entscheide Wichtiges von Unwichtigem! (Siehe Tipp 1 unseres Ersti-Postings)

Schreibe eine Zusammenfassung!

Nun könnte sich in eurer Gruppe jeder selbst geißeln, sofern ihr aber keine BDSM-Liebhaber seid, teilt euch die Zusammenfassung auf! So prasselt auf jeden von euch nur einen Bruchteil der Arbeit ein. Umso wichtiger ist es, dass jeder gründlich arbeitet. Nehmt euch lieber ein bisschen mehr Zeit für jede einzelne Zusammenfassung. Schließlich muss jeder nur noch einen kleinen Teil der Vorlesung behandeln.

Das Ganze lässt sich auch für die Vorlesung anwenden. Viele Mediziner haben Vorlesungsprotokolle. Zu Beginn des Semesters legen sie fest, wer in der Gruppe, wann das Vorlesungsprotokoll anfertigt. Wer auf Nummer sicher gehen will, legt gleich zwei Personen pro Veranstaltung fest. Dadurch lässt sich sogar mit gutem Wissen die Vorlesung verschlafen. 😉

2) Ritualisiere die Lerngruppen

Erschaff die ultimativen Lerngruppen-Rituale! Macht euch zu Beginn klar, wie ihr den Berg an Lernstoff bewältigen wollt, wann Pause gemacht wird (nicht alle 30 Minuten, liebe Raucher!) und wie ihr arbeitet.

Und macht euch To-Do Listen, damit ihr auch wirklich alles auf dem Schirm habt und ihr nicht am Ende dasteht und euch die Themen doch wieder zuschiebt. Das spart außerdem enorm viel Zeit und die kann man wiederum besser investieren (Partys, Dates, Shoppen oder auf Studentenstoff 😉).

 

3) Feste Tage und feste Ziele

Wann steht das nächste Treffen an und was wollt ihr überhaupt erreichen? Es gibt immer einen in der Gruppe, der als größtes Hobby hat, dass er die Termine „vergisst“, aber auf den Partys meistens schon der Erste am Eingang ist.

Macht euch regelmäßige feste Termine aus und vereinbart nach jedem Treffen entsprechende Ziele und haltet sie schriftlich fest. So werdet ihr zum A-Team und hey, wer liebt es nicht, wenn ein Plan funktioniert?

4) Belohnt euch

Tipp 3 wird befolgt und ihr trefft euch regelmäßig? Fein! Wer sagt, dass ihr da nicht noch eine Extraportion Ansporn vertragen könnt?

Belohnt euch für die Zielerreichung!

Beispiel: "Nachdem wir die Vorlesung 4 und 5 besprochen haben, gehen wir zusammen auf den Weihnachtsmarkt!" (Und trinken solange, bis wir wieder alles vergessen haben… :P). Belohnt euch also regelmäßig und ihr habt keine Katerstimmung (vom Lernen!).

5) So findest du die perfekte Crew

Achte im Seminar einmal darauf, wer immer fleißig mitschreibt und aufmerksam ist. Zudem ist es immer gut, wenn du jemanden hast, der auch mit dem Professor diskutiert und sich rege an jeder Diskussionsrunde beteiligt. Das mag zwar im Seminar, besonders kurz vor Schluss, nervig sein, aber es hat einen immensen Vorteil für dich: Ein Diskutant findet die kleinsten Schwachstellen und Fehler innerhalb eurer Gruppe und trägt dazu bei, dass du Extrawissen generierst.

Die absolute Perle in der Gruppe ist natürlich der Kommilitone auf den sich der Professor selbst verlässt, weil er einfach eingesehen hat, dass der Student ihn bereits jetzt in die Tasche steckt. Wenn du diesen intellektuellen Lionel Messi findest, dann übergebe ihm den thematischen Ball, lasse ihn reden und ernte die Topnote.

Bonustipp:

Natürlich hast du mindestens eine Person dabei, die nie kann, sei es deswegen, weil sie pendeln muss, oder es sich zur scheinbaren Lebensaufgabe gemacht hat, frühestens eine Stunde vor dem geplanten Treffen abzusagen.

Das absolute Gegenmittel dafür: Nutze Skype und macht aus eurem Gruppentreffen ein digitales Event. Und so kann auch niemand versehentlich seine Sachen vergessen ;)